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Padelplatz bauen · 27. März 2026 · 11 Min. Lesezeit

Wie viele Padelplätze passen auf die Fläche eines Tennisplatzes?

Auf einen Tennisplatz passen in der Regel 2 Padelplätze. Erfahren Sie die genauen Abmessungen, Platzanforderungen und Kosten eines Umbaus zu Padel.

Wie viele Padelplätze passen auf die Fläche eines Tennisplatzes?
In diesem Artikel
  1. Was sind die offiziellen Abmessungen eines Padelplatzes?
  2. Wie groß ist ein Standard-Tennisplatz im Vergleich zu einem Padelplatz?
  3. Wie viele Padelplätze passen auf einen Tennisplatz?
  4. Was sind die Mindestplatzanforderungen rund um einen Padelplatz?
  5. Ist es ratsam, einen Tennisplatz auf Padel umzustellen?
  6. Was kostet es, einen Padelplatz auf einem ehemaligen Tennisstandort zu bauen?
  7. Welche Fundamentoptionen gibt es beim Bau eines Padelplatzes?
  8. Häufig gestellte Fragen

Auf einen Standard-Tennisplatz passen in der Regel zwei Padelplätze nebeneinander, mitunter drei, wenn der Platz es zulässt und Sie bereit sind, die Auslaufzonen zu begrenzen. Ein Tennisplatz ist nämlich deutlich größer als ein Padelplatz, was einen Umbau zu einem logischen Schritt für Tennisvereine macht, die Fläche übrig haben oder Padel in ihr Angebot aufnehmen möchten. In diesem Artikel lesen Sie genau, wie sich die Abmessungen zueinander verhalten, wie viel Platz Sie benötigen und was ein Umbau in der Praxis bedeutet.

Was sind die offiziellen Abmessungen eines Padelplatzes?

Ein offizieller Padelplatz ist 20 Meter lang und 10 Meter breit, gemessen zwischen den Innenwänden. Dies sind die festen Spielfeldmaße, wie sie vom internationalen Padelverband festgelegt und von der KNLTB und NOC*NSF übernommen wurden. Alle zertifizierten Plätze in den Niederlanden erfüllen diese Maße.

Neben dem Spielfeld selbst gibt es auch sogenannte Auslaufzonen. An den Seiten gilt ein empfohlener Abstand von 2 Metern auf jeder Seite, und auch an der Vorder- und Rückseite wird Platz für sicheres Spiel und Zugang benötigt. Die in der Praxis mindestens benötigte Montagefläche beträgt 21 mal 11 Meter.

Wenn Sie auch komfortable Auslaufzonen einplanen möchten, kommen Sie auf eine optimale Fläche von 21 mal 14 Metern. Dieser Unterschied ist relevant, wenn Sie mehrere Plätze nebeneinander aufstellen möchten, denn der Auslaufbereich zwischen zwei Plätzen wird dann gemeinsam genutzt.

Die Käfigkonstruktion selbst hat eine Standardhöhe von 3 Metern an den Seiten, mit einer höheren Rückwand von 4 Metern. Lichtmasten werden in der Regel in 6 Metern Höhe angebracht. Für Indoor-Standorte gilt eine lichte Mindesthöhe von 6 Metern als empfohlene Untergrenze.

Wie groß ist ein Standard-Tennisplatz im Vergleich zu einem Padelplatz?

Ein Standard-Tennisplatz für Einzel ist 23,77 Meter lang und 8,23 Meter breit. Einschließlich der Doppellinien beträgt die Breite 10,97 Meter. Mit dem vorgeschriebenen Freiraum rund um den Platz kommt ein vollständiger Tennisplatz auf eine Gesamtfläche von ungefähr 650 bis 700 Quadratmetern. Ein Padelplatz einschließlich Auslaufzonen beansprucht etwa 300 Quadratmeter.

Der Unterschied liegt nicht nur in der Länge, sondern auch im Aufbau der Fläche. Ein Tennisplatz benötigt auf allen Seiten freien Auslaufraum für Spieler, die dem Ball nachlaufen. Beim Padel bildet die Käfigkonstruktion die Begrenzung, wodurch die Fläche kompakter und effizienter genutzt wird. Das macht Padel besonders geeignet für Standorte, an denen Sie die verfügbare Fläche bestmöglich ausnutzen möchten.

Konkret: Ein Tennisplatz ist bei der Spielfläche etwas schmaler, aber länger als zwei Padelplätze nebeneinander. Die gesamte Außenabmessung eines Tennisstandorts, einschließlich der umliegenden Fläche, bietet jedoch durchaus Platz für zwei vollwertige Padelplätze.

Wie viele Padelplätze passen auf einen Tennisplatz?

Auf die Fläche eines Standard-Tennisplatzes passen in den meisten Fällen zwei Padelplätze. Das gilt, wenn Sie die empfohlenen Auslaufzonen einhalten und die Plätze nebeneinander anordnen. Haben Sie etwas mehr Platz oder sind Sie bereit, die Auslaufzonen zu minimieren, kann in manchen Fällen ein dritter Platz untergebracht werden, wobei das eine genaue Vermaßung pro Standort erfordert.

Wie das in der Praxis funktioniert: Zwei Padelplätze nebeneinander benötigen eine Gesamtbreite von mindestens 22 Metern (zweimal 10 Meter Spielbreite plus ein gemeinsamer Zwischenraum von 1,20 bis 2 Metern). Die Länge von 20 Metern pro Platz passt gut in die Länge eines Tennisstandorts. Die genaue Aufteilung hängt von den verfügbaren Außenmaßen, der Lage der Umzäunung und eventuellen Hindernissen wie Lichtmasten oder Grundstücksgrenzen ab.

Was, wenn der Tennisstandort mehrere Plätze hat?

Bei Tennisclubs mit mehreren Plätzen lohnt es sich, die gesamte verfügbare Fläche als Ganzes zu betrachten, nicht Platz für Platz. Zwei Tennisplätze nebeneinander bieten Raum für vier Padelplätze. Drei Tennisplätze können zu sechs Padelplätzen umgebaut werden, was für viele Vereine ein interessanter Sprung nach vorn ist. Eine solche Neugestaltung erfordert allerdings einen gut durchdachten Entwurf, bei dem der Raum zwischen den Plätzen, die Zugangswege und die Beleuchtung neu aufgeteilt werden.

Was sind die Mindestplatzanforderungen rund um einen Padelplatz?

Der Mindestfreiraum rund um einen Padelplatz beträgt 0,5 Meter auf allen Seiten als absolute Untergrenze für die Montage der Käfigkonstruktion. In der Praxis wird ein Abstand von mindestens 1 Meter für Sicherheit, Zugang und Wartung empfohlen. Zwischen zwei nebeneinanderliegenden Plätzen gilt ein Mindestabstand von 1,20 Metern, mit 2 Metern als komfortablem Standard.

Neben dem physischen Platz für die Konstruktion gibt es auch funktionale Anforderungen. Spieler müssen sicher auf den Platz und wieder hinaus gelangen können, und es muss Raum für Zuschauer oder einen Durchgangsweg vorhanden sein. Bei Indoor-Standorten spielt auch die lichte Höhe eine Rolle: Mindestens 6 Meter sind nötig, um ungehindert spielen zu können, insbesondere bei hohen Lobs.

Für Outdoor-Plätze gelten zusätzliche Überlegungen. Denken Sie an den Abstand zu umliegender Bebauung im Hinblick auf Lärmschutznormen, den Platz für eventuelle schallabsorbierende Paneele oder eine Lärmschutzwand sowie die Erreichbarkeit für Wartung und Notfälle. Gemeinden können bei der Genehmigung auch spezifische Anforderungen an den Freiraum rund um einen Outdoor-Platz stellen.

Ist es ratsam, einen Tennisplatz auf Padel umzustellen?

Für die meisten Tennisvereine ist der Umbau eines Tennisplatzes zu einem Padelplatz eine vernünftige Entscheidung, insbesondere wenn Plätze leer stehen oder wenig genutzt werden. Padel zieht ein anderes und oft jüngeres Publikum an, was bei der Gewinnung neuer Mitglieder hilft. Außerdem wird die Fläche effizienter genutzt: Auf einen Tennisplatz passen zwei Padelplätze, was das Spielangebot verdoppelt.

Dennoch gibt es einige Punkte, über die Sie gut nachdenken sollten, bevor Sie die Entscheidung treffen:

  • Rückhalt bei den Mitgliedern: Ein Umbau betrifft bestehende Tennismitglieder. Kommunizieren Sie rechtzeitig und sorgen Sie für ausreichend Tenniskapazität auf den übrigen Plätzen.
  • Genehmigungen: Ein Outdoor-Padelplatz erfordert in nahezu allen Fällen eine Baugenehmigung, einschließlich eines Schallgutachtens. Das gilt insbesondere, wenn der Standort nahe an Wohnhäusern liegt.
  • Fundament: Der vorhandene Tennisplatzbelag kann mitunter teilweise wiederverwendet werden, das hängt aber vom Standort ab. Eine Beurteilung des Untergrunds ist immer nötig.
  • Lärm: Padel erzeugt mehr Lärm als Tennis. Das erfordert mitunter zusätzliche Maßnahmen, etwa schallabsorbierende Paneele.

Auch die finanzielle Seite ist relevant. Ein Umbau eines Tennisplatzes zu Padel ist in der Regel günstiger als ein komplettes Neubauprojekt, weil ein Teil der vorhandenen Infrastruktur wiederverwendet werden kann. Dennoch bleibt es eine Investition, die gut begründet sein muss, am besten mit einem Businessplan und einem realistischen Bild der erwarteten Auslastung.

Was kostet es, einen Padelplatz auf einem ehemaligen Tennisstandort zu bauen?

Die Kosten für einen Padelplatz auf einem ehemaligen Tennisstandort liegen in der Regel niedriger als bei einem kompletten Neubauprojekt, weil ein Teil des vorhandenen Unterbaus mitunter wiederverwendet werden kann. Als Richtwert gilt ein Richtpreis ab etwa €50.000 pro Platz für ein komplettes Outdoor-Projekt einschließlich Fundament, doch der genaue Preis hängt immer von der Situation vor Ort ab.

Der größte Kostenpunkt bei einem Outdoor-Platz ist das Fundament. Selbst wenn der vorhandene Tennisplatzbelag noch in gutem Zustand ist, muss beurteilt werden, ob er als Basis für die Stahlkonstruktion und die Glaswände eines Padelplatzes geeignet ist. Die Kräfte, die ein Padelplatz auf das Fundament ausübt, sind andere als bei einem Tennisplatz. Eine statische Beurteilung ist also immer nötig, auch bei einem Umbau.

Was sind die Kostenpunkte bei einem Umbau?

  • Rückbau oder Anpassung des vorhandenen Belags: abhängig von Zustand und Art des Untergrunds.
  • Neues Fundament: bei Outdoor-Plätzen durchschnittlich zwischen €20.000 und €40.000 pro Platz, abhängig von der Bodenbeschaffenheit und dem gewählten Fundamenttyp.
  • Stahlkonstruktion und Käfigkonstruktion: Der Oberbau eines Outdoor-Platzes beginnt ohne Fundament bei etwa €30.000 pro Platz.
  • Kunstrasen und LED-Beleuchtung: in einem Turnkey-Paket enthalten, bei Teilprojekten aber auch einzelne Posten.
  • Genehmigungskosten: je nach Gemeinde unterschiedlich, einschließlich der Kosten für Untersuchungen und statische Berechnungen.

Es ist ratsam, bei einem Umbau immer ein individuelles Angebot einzuholen, damit Sie ein realistisches Bild der Gesamtinvestition für Ihren konkreten Standort erhalten. Einen Festpreis zu nennen, ohne den Untergrund, den Standort und die gewünschte Ausführung zu kennen, ist nicht möglich.

Welche Fundamentoptionen gibt es beim Bau eines Padelplatzes?

Beim Bau eines Padelplatzes gibt es drei häufig verwendete Fundamenttypen: Drainbeton, Supersub und ZOAB-Asphalt. Jeder Typ hat eigene Eigenschaften und eignet sich für andere Situationen. Die Wahl hängt von Bodenbeschaffenheit, Nutzung und Budget ab. Alle Fundamentkomponenten müssen in den Niederlanden von Kiwa ISA Sport geprüft sein, dem anerkannten Gütesiegel-Institut für Sportinfrastruktur.

Drainbeton

Drainbeton ist ein wasserdurchlässiger Beton, bei dem Regenwasser direkt durch das Fundament in den Untergrund abgeleitet wird. Er ist eine häufig verwendete Lösung für Outdoor-Plätze mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von 25 bis 40 Jahren bei guter Wartung. Die offene Struktur sorgt auch für eine gewisse Schalldämpfung, was bei Plätzen in der Nähe von Wohngebieten relevant ist. Drainbeton wird oft mit einem Ringfundament kombiniert, um die Kräfte der Stahlkonstruktion gut aufzunehmen.

Supersub

Supersub ist eine Fundamentlösung auf Basis von Schaumbeton, einem leichten und selbstnivellierenden Material, das für einen extrem ebenen und stabilen Untergrund sorgt. Es ist stoßdämpfend, wasserdurchlässig (in der Outdoor-Variante) und vollständig recycelbar.

Beim Umbau eines Tennisplatzes wird Supersub in der Regel in einer Schicht von etwa 10 Zentimetern aufgebracht. Der Einbau ist schnell: In vielen Fällen ist das Fundament innerhalb eines Tages gegossen. Supersub eignet sich sowohl für draußen als auch für drinnen, wobei die Outdoor-Variante wasserdurchlässig ist und die Indoor-Variante auf die Innenumgebung abgestimmt ist.

ZOAB-Asphalt

ZOAB-Asphalt, auch offenporiger Asphaltbeton genannt, ist eine poröse Asphaltvariante, die Wasser durchlässt. Er wird bei Padelplätzen seltener eingesetzt als Drainbeton oder Supersub, kann in bestimmten Situationen aber eine gute Wahl sein, zum Beispiel wenn der Standort bereits einen Asphaltuntergrund hat oder wenn besondere technische Anforderungen dies verlangen.

Neben diesen drei Typen arbeiten wir auch mit Ringfundamenten und stabilen Kunststoffplatten als Alternative zu Ortbeton. Die Fundamentberatung wird immer auf Basis von Sondierungen des Untergrunds, der Windlast am Standort und der erwarteten Nutzung erstellt. Die Arbeit mit zertifizierten Materialien ist dabei keine Nebensache: Unerfahrene Abnehmer, die dies nicht prüfen, laufen Gefahr, Materialien zu verwenden, die von der KNLTB für den Ligabetrieb nicht zugelassen sind.

Möchten Sie wissen, welche Fundamentoption am besten zu Ihrem Standort passt und was der Umbau eines Tennisplatzes durch das Anlegen von Padelplätzen in Ihrer Situation kostet? Wir denken gerne unverbindlich mit Ihnen mit. Nehmen Sie Kontakt auf für eine erste Sondierung, und wir schauen gemeinsam auf die Möglichkeiten.

Häufig gestellte Fragen

Benötige ich für jeden Padelplatz, den ich auf einem ehemaligen Tennisstandort anlege, eine Baugenehmigung?

Ja, für nahezu jeden Outdoor-Padelplatz ist eine Baugenehmigung erforderlich, auch bei einem Umbau eines bestehenden Tennisplatzes. Die Gemeinde beurteilt unter anderem die räumliche Einbindung, den Lärm und die visuelle Wirkung. In den meisten Fällen ist ein Schallgutachten verpflichtend, insbesondere wenn der Standort innerhalb von 50 Metern von Wohnhäusern liegt. Ziehen Sie vorzugsweise früh im Prozess einen Berater hinzu, damit Genehmigungsverfahren keine Verzögerung verursachen.

Kann der vorhandene Tennisplatzbelag immer als Fundament für einen Padelplatz wiederverwendet werden?

Nicht automatisch. Ob der vorhandene Belag als Basis für einen Padelplatz geeignet ist, hängt von Zustand, Art des Untergrunds und Bodenbeschaffenheit ab. Die Kräfte, die ein Padelplatz über die Stahlkonstruktion auf das Fundament ausübt, sind andere als bei einem Tennisplatz, weshalb eine statische Beurteilung immer notwendig ist. In manchen Fällen genügt eine zusätzliche Schicht wie Supersub, in anderen Situationen muss der Belag teilweise oder vollständig ersetzt werden.

Welche Fehler werden beim Umbau eines Tennisplatzes zu Padel am häufigsten gemacht?

Ein häufiger Fehler ist, den benötigten Platz zu unterschätzen: Zwei Padelplätze nebeneinander erfordern mindestens 22 Meter Breite, und wer zu knapp plant, stößt schnell auf Probleme mit Auslaufzonen, Zugangswegen oder Beleuchtung. Außerdem wird das Genehmigungsverfahren oft zu spät gestartet, was zu unnötigen Verzögerungen führt. Eine weitere Falle ist die Verwendung nicht zertifizierter Materialien: Achten Sie stets darauf, dass Fundamentkomponenten von Kiwa ISA Sport zugelassen sind, sonst sind die Plätze möglicherweise nicht für den offiziellen Ligabetrieb der KNLTB zugelassen.

Wie lange dauert der Bau von Padelplätzen auf einem ehemaligen Tennisstandort durchschnittlich?

Die reine Bauzeit, vom Fundament bis zum spielfertigen Platz, beträgt bei einem Outdoor-Projekt in der Regel 2 bis 4 Wochen pro Platz, abhängig vom gewählten Fundamenttyp und den Wetterbedingungen. Die gesamte Durchlaufzeit eines Projekts, einschließlich Planung, Genehmigung und eventueller Rückbauarbeiten, summiert sich in der Praxis schnell auf 3 bis 6 Monate. Berücksichtigen Sie dies bei der Planung der Spielsaison, damit Mitglieder und Mieter rechtzeitig informiert werden.

Welcher Kunstrasen eignet sich für einen Padelplatz, und beeinflusst das die Wahl des Fundaments?

Für Padelplätze wird spezieller kurzfloriger Kunstrasen verwendet, in der Regel mit einer Florhöhe von 10 bis 12 Millimetern, eingestreut mit Sand oder einer Kombination aus Sand und Gummi. Die Wahl von Kunstrasen und Fundament hängen zusammen: Bei einem wasserdurchlässigen Fundament wie Drainbeton oder Outdoor-Supersub muss auch der Kunstrasen wasserdurchlässig sein, um Wasseransammlungen auf dem Platz zu vermeiden. Wählen Sie stets einen Kunstrasen, der für Padel zertifiziert und auf die darunterliegende Fundamentlösung abgestimmt ist.

Ist ein Indoor-Padelplatz auf einem ehemaligen Tennisstandort auch möglich, und was muss ich dann zusätzlich beachten?

Das ist durchaus möglich, erfordert aber zusätzliche Anforderungen im Vergleich zu einem Outdoor-Platz. Die lichte Mindesthöhe in einer Halle beträgt 6 Meter, gemessen bis zu den niedrigsten Konstruktionsteilen wie Balken oder Leuchten. Außerdem muss die vorhandene Halle hinsichtlich Tragfähigkeit des Bodens, Belüftung und Brandschutz beurteilt werden. Auch die Fundamentwahl unterscheidet sich: Für drinnen wird oft die Indoor-Variante von Supersub verwendet, die nicht wasserdurchlässig sein muss, aber extrem eben und stabil sein muss.

Wie sorge ich für ausreichenden Rückhalt bei den bestehenden Tennismitgliedern für den Umbau zu Padel?

Rückhalt beginnt mit transparenter Kommunikation: Informieren Sie die Mitglieder frühzeitig über die Pläne, den Grund für die Entscheidung und was es für ihre Spielmöglichkeiten bedeutet. Sorgen Sie dafür, dass nach dem Umbau noch ausreichend Tenniskapazität übrig bleibt, oder bieten Sie Alternativen an, etwa eine Zusammenarbeit mit einem nahegelegenen Club. Beziehen Sie eine Delegation der Mitgliederversammlung in die Entscheidungsfindung ein und legen Sie einen fundierten Businessplan vor, der zeigt, was der Umbau dem Verein finanziell und beim Mitgliederwachstum bringt.

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